Vom Einzelteil bis zur Serie



Die Additive Fertigung hat ihren Ursprung im Rapid Prototyping (Protoypenbau) und wird im englischen als Additive Manufacturing (AM) bezeichnet. Das enorme Potenzial des Verfahrens liegt im schichtweisen Aufbau von Teilen aus Metallpulver, das mittels eines Laserstrahls zu einem geometrischen Körper umgeschmolzen wird.

Die Gestaltungs- und Konstruktionsfreiheiten sind dabei nahezu unbegrenzt. Beispielsweise können filigrane und komplexe Leichtbaustrukturen oder Hinterschneidungen gefertigt werden, welche mit konventionellen Fertigungsverfahren nicht realisierbar wären. So sparen massive Bauteile deutlich an Gewicht ein, also an Material und damit letztlich Kosten. Außerdem ist die materialzuführende Herstellung verglichen mit subtraktiven Verfahren wie Drehen oder Fräsen ressourcenschonend, weil der nicht aufgeschmolzene
Pulverwerkstoff wiederverwendet wird. Additiv gefertigte Bauteile sind zudem schnell und ohne Werkzeuge realisierbar.

Zahlen & Fakten

Additive Fertigung bei Franken Guss

Abbildung: Fertigungsanlage der neusten GeneratioN. M2 Cusing (dual laser) von concept Laser.
Abbildung: Fertigungsanlage der neusten GeneratioN. M2 Cusing (dual laser) von concept Laser.
Maschine
  1. Concept Laser M2 Cusing,
    2 x 400 Watt
  2. Bauraum 250 x 250 x 350 mm
Pulverwerkstoffe
  1. weitere Legierungen auf Anfrage möglich
Sonstiges
  1. Schichtdicken 20µm bis 100µm
  2. Verkürzung von Entwicklungszyklen
  3. Losgrößen ab 1 Stück
  4. Fertigung bei Bedarf