Wirtschaft, Werte – Lebenswert!



Seit über 90 Jahren ist Kitzingen in Unterfranken die Heimat der heutigen Franken Guss. Das Unternehmen ist tief in seiner Region verwurzelt, und diese Wurzeln bedeuten Franken Guss und seinen Mitarbeitern viel. Doch was bedeutet Franken Guss für seine Region? Und was ist das eigentlich, „typisch unterfränkisch“? Eine multiperspektivische Antwort – von Experten, die nicht nur ihr Fachgebiet, sondern auch Land und Leute kennen. 

Da ist zum Beispiel Eugen Hain: Schon bevor er Leiter der Agentur für Arbeit Würzburg wurde, lebte er stets in der Region.  „Typisch unterfränkisch“, das ist für ihn „eine ganz bestimmte, pragmatische Hemdsärmeligkeit“. Die dezentralen, übersichtlichen Strukturen der Region mit ihrer vitalen Mittelstandswirtschaft sieht er als Vorteil: „Man kennt sich – und das macht es möglich, viel Geplänkel wegzulassen, auf das Wesentliche zu fokussieren und eine deutliche Sprache zu sprechen.“

Eine Offenheit und Nähe, die aus seiner Sicht auch Franken Guss auszeichnet. Ähnlich empfindet es Claus Reder, Leiter Firmenkundenbank VR-Bank Würzburg: „Typisch unterfränkische Eigenschaften wie Offenheit, Ehrlichkeit und Berechenbarkeit treffen nach meiner Empfindung auf Franken Guss genau zu. Das gilt auch für den Unternehmer: Herr Ramthun hält nicht mit seiner Meinung hinterm Berg. Das ist zwar sehr direkt, aber eben diese Eigenschaft macht ihn positiv berechenbar.“

Positive Berechenbarkeit, Verlässlichkeit, klare Standpunkte und ein festes Bekenntnis zu Werten und Traditionen: Es sind Begriffe, die immer wieder auftauchen, wenn man über Unterfranken spricht. Unternehmensberater Dr. Friedrich Assländer, von Berufs wegen mit Werten und werteorientierter Führung befasst und „Ur-Ur-Ur-Franke“ (O-Ton Dr. Assländer), macht da keine Ausnahme – und diagnostiziert neben der „großen Verlässlichkeit, die überall im Unternehmen zu spüren ist“ noch etwas anderes: Ehrgeiz.

„Wichtiger Stein für das Wirtschaftsgefüge“

„Der Franke an sich ist ja eine sehr fleißige Spezies“, so Dr. Assländer. Und das sei nicht nur für das Unternehmen
Franken Guss von großem Vorteil: „Ohne Franken Guss würde ein wichtiger Stein in dem Wirtschaftsgefüge fehlen. Die
gesamte Region würde beschädigt werden, denn die industrielle Metallverarbeitung am Standort Kitzingen ist für das
Gesamtportfolio ein wesentlicher Bestandteil.“

Eben diese Bedeutung für den „herausragenden Branchenmix“ hebt auch Eugen Hain hervor, als Chef der Arbeitsagentur für Arbeitssuchende in den Landkreisen Kitzingen, Main-Spessart und Stadt und Landkreis Würzburg zuständig. Allzu viele sind es allerdings nicht. Genau genommen sogar so wenige wie nie: „Wir haben ein Allzeittief bei den Arbeitslosenzahlen – mit einer hervorragenden Quote von nur 2,6 Prozent“, freut sich Hain.

Dass das möglich sei, liege ganz wesentlich daran, dass die Region von keinem einzelnen Unternehmen und keiner einzelnen Branche abhänge. Während Würzburg, unter anderem wegen seiner Universität, einen hohen Anteil an Arbeitsplätzen in der Verwaltung, im kaufmännischen Bereich und im Dienstleistungsumfeld biete, gebe es auch dank Franken Guss ebenso attraktive Arbeitsplätze in der Produktion. Das Ergebnis: passende Tätigkeiten für Arbeitnehmer mit den unterschiedlichsten Profilen – und eine ausgeprägte Krisenfestigkeit. So sieht es auch Dr. Assländer: „Die fränkische Wirtschaft steht auf vielen Beinen. Das macht sie so stabil.“

„Eine langfristige Erfolgsgeschichte“

Wenn eine Branche kriselt, bekommt Arbeitsagenturleiter Hain das naturgemäß früh zu spüren: „2009 entwickelte sich eine insgesamt negative wirtschaftliche Situation“, erinnert er sich: „Viele Betriebe, vor allem Metallbauer, gingen in Kurzarbeit.“ Für die damalige Metal Technologies Kitzingen (MTK) und ihren neuen Geschäftsführer Josef Ramthun eine harte Prüfung – nicht zuletzt wegen der vielen hundert Arbeitsplätze, die in Gefahr waren. 

Schon früh involvierte Ramthun die Arbeitsagentur in seinen Rettungsplan: Die Weiterführung der ehemaligen MTK als neu gegründetes, unabhängiges Unternehmen. „In meiner Zeit als Agenturleiter war ich an keinem Unternehmen so dicht dran“, sagt Hain. „Rückblickend bin ich sehr dankbar und stolz, dass ich bei der erfolgreichen Entstehungsgeschichte von Franken Guss mit an Bord sein durfte.“

Auch Claus Reder und die VR-Bank waren, neben der Sparkasse Mainfranken-Würzburg, schon früh in die Pläne eingeweiht: „Wir sahen die Chance, für die Region wertvolle
Arbeitsplätze zu sichern, das Unternehmen schnell wieder auf gesunde Füße zu stellen und eine langfristige Erfolgsgeschichte daraus zu machen.“ Der Plan gelang. Gesundes Wachstum, gestärktes Image – „die Bedeutung von Franken Guss für die Region ist in den letzten fünf bis sieben Jahren sogar eher noch größer geworden“, findet Reder.

„Zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle“

Die Unabhängigkeit habe dem Unternehmen gut getan: „Franken Guss ist keine Konzerngießerei und kein aus dem Ausland gesteuerter Betrieb, sondern ein mittelständisches Unternehmen, in dem der Geschäftsführer und Gesellschafter mit der Hand am Arm mitarbeitet.“ Mit nachhaltigen Investitionen in die Substanz und damit den Bestand des Unternehmens leiste Franken Guss einen wichtigen Beitrag zu einem prosperierenden und stabilen Wirtschaftsraum – der eben nicht nur das sei, sondern auch ein Lebensraum, im wahrsten Sinne des Wortes: „Den Menschen hier geht es gut, das Leben ist hier lebenswert“, schwärmt Claus Reder: „Wir haben ein extrem gutes Klima und wundervollen Wein, wir haben viele junge Menschen und ein großes kulturelles Angebot. Ich sage immer zu meinen Kindern: Wir müssen Gott für jeden Tag dankbar sein, dass wir zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle geboren wurden!“

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